Additive Fertigungsverfahren bieten in der Produktentwicklung einzigartige Möglichkeiten. Ganz besonders in der Realisierung individueller Funktionen, Geometrien, Werkstoffen oder auch dem Produktdesign.

Bei der Umsetzung eines additiven Fertigungsverfahren in der Produktherstellung ergeben sich häufig ähnliche Aufgaben. Mit großer Erfahrung bieten wir die Entwicklung innovativer additiver Fertigungsprozesse und dazugehörigen Anlagen sowie die Optimierung bestehender Verfahren an.

Im folgenden Artikel gehen wir auf die meistgestellten Fragen ein.

Kann ich mit auf dem Markt verfügbaren Anlagen individuelle Produkte fertigen, mit denen ich mich vom Markt abheben kann?

Ja, Sie können mit bereits existierenden Anlagen individuelle Produkte fertigen.
Das können andere auch. Einzigartige Produkteigenschaften oder ein eigenes geschütztes Herstellungsverfahren sichert den Markterfolg jedoch nachhaltig ab.

Aus diesem Grund stellt sich häufig die Frage nach der Entwicklung eines neuen und individuellen Fertigungsverfahren. Der USP der Produkte kann somit verstärkt werden. Die individuelle Gestaltung von Produkteigenschaften lässt sich flexibel gestalten und erhöht damit die Wettbewerbsfähigkeit.

Kann ich mit verfügbaren Anlagen meine Qualitäts-anforderungen realisieren?

Es ist wichtig zunächst die Produktanforderungen genau zu definieren. Erst danach kann geprüft werden, ob das bestehende Verfahren oder die bestehende Anlage die Qualitätsanforderungen gewährleisten kann. Sollte dies nicht der Fall sein, macht es Sinn eine Synergie aus Produkt, Prozess und Anlage zu schaffen und ein individuelles Verfahren zu entwickeln.

  • Prozess und Anlage werden zugeschnitten auf die Qualitätsanforderungen des Produktes
  • Eine zielgerichtete Implementierung eines Prozessüberwachungssystems ist realisierbar
  • Effizienzsteigerung und Kostenersparnis durch weniger Ausschuss
  • Ressourcenschonung durch ein auf den Werkstoff abgestimmtes Verfahren

Wir realisieren die inline Prozessüberwachung und bieten eine Technologie zur Bauteiloptimierung während des Fertigungsprozesses.

Wie komme ich von meinem Produkt zu meinem eigenen Fertigungsprozess?

Wir bei enders unterstützen Sie während der Produktdefinition, der Planung Ihres Fertigungsprozesses und der Umsetzung der benötigten Anlage. Die physikalischen und chemischen Grundlagen sind bekannt und die technischen Möglichkeiten vielfältig.

Besteht die Möglichkeit meinen eigenen Fertigungsprozess zu industrialisieren?

Ja, enders entwickelt und liefert Ihnen den Serienprozess und die Serienanlage zu Ihrem Proof of concept. Dabei setzen wir gerne auf bereits durchgeführte Vorversuche auf.

Hat enders das schon gemacht?

Ja. Wir haben im Bereich der Additiven Fertigung eine umfassende und sehr weitreichende Expertise. Unterschiedlichste Anforderungen wie individuelle Werkstoffe, die Veredelung von Bauteilen oder die umfassende Industrialisierung von neuartigen Verfahren haben wir erfolgreich in Kundenprojekten umgesetzt. Sowohl für Konzerne als auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Startups unterstützen wir dazu gerne bei der Anbahnung und Durchführung von Förderprojekten.

Sie möchten Sich unverbindliche informieren oder haben konkreten Bedarf? Gerne setzen wir uns persönlich mit Ihnen in Verbindung.

Die Plattform Digital Production & Engineering nimmt sich der Themenfelder Informations- und Kommunikationstechnologie, eingebettete Systeme, Maschinen- und Anlagenbau sowie Entwicklungs- und Produktionsprozessen an und vernetzt Akteur:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie. Ziel ist es, die Nutzbarmachung digitaler Technologien in Produktion und Technologie voranzutreiben und gemeinsame Synergien zu erzeugen. Es sollen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte angestoßen werden, insbesondere durch die Initiierung und Förderung von Verbundprojekten.

„Der Transfer aus Wirtschaft und Wissenschaft wird immer wichtiger, wenn es um die Innovationskraft der bayerischen Wirtschaft geht. Mit der Plattform haben wir ein schlagkräftiges Tool, mit dem wir neue Wege im Bereich digitale Produktion und technische Entwicklungen beschreiten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interdisziplinär miteinander vernetzen“, erklärt Tina Johnscher, Leiterin der bei Bayern Innovativ angesiedelten ZD.B-Themenplattform Digital Production & Engineering.

„Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bayern sind ein Hort der Innovation. In ihrer Forschung liegen elementare Impulse für die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft. Diese Impulse können aber nur ihre volle Wirkungskraft entfalten, wenn der Dialog zwischen Wirtschaft und Forschung weiter vorangetrieben und intensiviert wird“, erklärt Rohrmair, akademischer Sprecher der Themenplattform Digital Production & Engineering. Und der wirtschaftliche Sprecher der Plattform, Florian Ganz, fügt hinzu: „Die Digitalisierung hält große Herausforderungen für uns bereit. Ich bin überzeugt, dass wir diese nur bewältigen können, wenn wir alle zusammenarbeiten und uns keine Grenzen setzen.“

Pressemitteilung
Augsburg, den 10.05.2022

Bildnachweis:
Herr Matthias Leo, Hochschule Augsburg
Textnachweis: Herr Tobias Kolb, Hochschule Augsburg

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